Entgelte ab 1.1.2009  
Betreuungsform Satz

Stationäre Gruppen ABBA / MAJA
Johannes Falk Haus
Mädchen Wohngruppe Leimen
Betreutes Wohnen
Notaufnahme
Erziehungsstelle
Bereitschaft /Stunde
Fachstunde Pädagogik
Schule (Schultag)
Soziale Gruppenarbeit /Belegungstag
Soziale Gruppenarbeit mit Elternarbeit / Belegungstag
Intensive Soziale Einzelfallhilfe Std.


€ 135,97
€ 105,80
€ 127,15
€ 63,91
€ 176,20
€ 110,38
€ 45,03
€ 41,82
€ 10,36
€ 72,48
€ 85,02

€ 37,50

Unser Konzept Aus der Idee der Rettung gefährdeter, verwahrloster und allein gelassener Mädchen durch eine auf dem Glauben beruhende „liebende Einstellung den schwer erziehbaren Menschenkindern gegenüber“ (Jahresbericht 1925) entwickelte sich eine Einrichtung, deren Handeln heute auf heilpädagogischen und psychologisch/psycho­thera­peutischen Verfahren und Erkenntnissen gründet. In der pädagogisch-therapeutischen Arbeit orientieren wir uns zum einen an den Ich-psychologischen Ansätzen von Redl/Wineman und Bettelheim und zum anderen an der systemischen Sichtweise, wie sie von der Mailänder Gruppe um Selvini Palazoli entwickelt wurde. Zudem finden verhaltens­therapeutische Verfahren und Methoden in unserer Arbeit Verwendung. Wir vertreten einen familienbezogenen Ansatz, d.h., die Symptomatik des Kindes/Jugendlichen wird nicht mehr nur als persönlichkeitsspezifisch im Sinne eines inneren Konfliktes oder eines sonstigen innerseelischen Geschehens verstanden, sondern als sinnvoller Lösungsversuch im familiären Zusammenhang aufgefaßt. Das Heim steht also nicht mehr in erster Linie als Familienersatz zur Verfügung sondern wird eher als eine besondere Form der Familienunterstützung verstanden, in der die vorübergehende Trennung des Kindes/Jugendlichen und die damit verbundene Entlastung des Familiensystems Ausgangspunkt für Lösungen sein soll, die zusammen mit der Familie erarbeitet werden müssen. Die „klassische“ Funktion des Heimes als dauerhafter Lebensmittelpunkt bis zur Verselbständigung bleibt jedoch weiterhin ein notwendiger Teil unseres Angebotes, da dies für einige Kinder/Jugendliche und deren Familie die einzig sichere und sinnvolle Möglichkeit darstellt.